Freitag ist Füllertag

…und ich fülle mal wieder mit:


1. Thema Nr. 1 sind mal wieder die steigenden Coronazahlen, das können sogar die olympischen Spielke nicht wirklich toppen…

2. Viele der neuen Lockerungen finde ich wirklich nicht unbedenklich.

3. Gestern hätte ich fast vergessen die Blumen zu gießen… und dass wo es gestern so windig war und die Erde richtig trockengepustet worden ist…

4. Heute ist vorerst unser letzter Urlaubstag, nächste Woche ist dann wieder Alltag, mit allen Konsequenzen… *soifz

5. Es würde helfen, … es gibt so vieles was irgendwo helfen würde – was picke ich da jetzt raus? Hmmm…

6. Während des Lockdowns haben wir eigentlich viel mehr bei Amazon. bestellt als wir jemals wollten…

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ne gnadenlose (*lach) Doppelkopfrunde mit unseren Freunden, morgen habe ich geplant endlich mal wieder ein bisschen an der Decke für Nichtes Bauchbaby zu stricken, nebenbei die eine oder andere Maschine Wäsche zu waschen und schrankfertig zu machen  und Sonntag möchte ich sehr gerne der Essenseinladung bei meiner Schwägerin und Familie folgen und den Tag, bzw. den Urlaub gemütlich ausklingen lassen…

Mein Dank für die schönen Textimpulse geht wieder an Barbara, die unermüdlich Woche für Woche, einen neuen Freitagsfüller für uns zusammenbastelt! Wewnn ihr auch mitmachen oder einfach nur mal gucken willt, dann klickt aufs Logo und schon seid ihr da:

Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende und lasst es euch gut gehen!

1000 Fragen – 21 bis 30

Und ohne viel Drumherum… nur soweit: es geht weiter:

  1. Ist es wichtig für dich, was andere von dir denken?
    Wem nicht? Wobei es immer wieder Dinge gibt, wo es mir ziemlich egal ist was andere denken, von mir denken, in anderen Bereichen wieder mehr.

  2. Welche Tageszeit magst du am liebsten?
    Den Morgen, wenn ich richtig wach bin und den Abend, wenn ich noch richtig wach bin

  3. Kannst du gut kochen?
    Ich glaub schon, denn bis jetzt halten sich die Beschwerden über meine Kochkünste in Grenzen, sei denn ich koch zu „gesund“… *lach

  4. Welche Jahreszeit entspricht deinem Typ am ehesten?
    Eindeutig der Sommer, aber dazu gehören auch die schon warmen Tage im Frühling und die noch warmen Tage im Herbst

  5. Wann hast du zuletzt einen Tag lang überhaupt nichts gemacht?
    Ich kann mich nicht erinnern… und es ist auch nicht wirklich mein Ding.

  6. Warst du ein glückliches Kind?
    Ja, sehr! Denn die Kindheit meiner Generation war noch geprägt von echten Abenteuern im Wald, Rollschulaufen auf abschüssigen Straßen, Bäumeklettern und und und. Wir haben damals noch richtig gespielt und getobt – und unsere Eltern haben uns gelassen! Kein voller Terminkalender mit Sport, Musikschule und was nicht alles, alles gut dosiert – es war eine schöne Zeit!

  7. Kaufst du oft Blumen?
    Ja, für den Garten, für den kleinen Balkon und für die Wohnung – ein Leben ohne Blumen kann ich mir nicht vorstellen! Ich liebe die bunte Vielfalt und die Bienchen un Schmetterlinge die oft zu Besuch kommen, danken es mir 🙂

  8. Welchen Traum hast du?
    Einmal die Hurtigrutenstrecke bis zum Nordpol, Polarlichter bestaunen – auch wenn man sich dabei wohl Hände, Füße und noch mehr abfrieren soll… Aber das muss man mal in echt gesehen haben!

  9. In wie vielen Wohnungen hast du schon gewohnt?
    In meinem ganzen Leben? Da komme ich auf sechs.

  10. Welches Laster hast du?
    Seit ich nicht mehr rauche, habe ich wohl keines mehr… Kaffee vielleicht? Aber davon trinke ich auch wieder nicht so viel, dass es schon lasterhaftig wäre…

Frei nach Herrn Busch, war dies der dritte Streich… der nächste folgt zwar nicht sogleich, aber bald!

Zurückgelassen

… ist das Thema dieser Woche in Rolands Fotochallenge. Und da fiel mir spontan ein altes Stück Familiengeschichte von der Großtante meines Mannes ein.

Am Ende des 2. Weltkrieges wurde ein Teil der Familie der Großtante aus Brandenburg enteignet und die Familie hat sich dann mit vielen anderen Menschen auf die beschwerliche Flucht nach Norddeutschland, zu Familienangehörigen, aufgemacht. Die Großtante meines Mannes war damals noch ein Kind von 11 Jahren; viel ist ihr aus dieser Zeit leider nicht mehr in Erinnerung, aber an was sie sich erinnerte, hat sie uns erzählt und aufgeschrieben. Sie hatten damals einen recht großen Bauernhof mit Milchvieh und Landwirtschaft in der Nähe von Schwiebus. Diesen schönen Hof mussten sie damals zurücklassen und so kam die Familie dann irgendwann nach einer beschwerlichen Flucht in Norddeutschland an.

Vor einigen Jahren sprachen wir mit der Tante über die Zeit, sie kramte die einzigen noch ehaltenen acht Schwarzweisfotos heraus und fragte sich, ob ihr Haus wohl noch stünde, und wer da jetzt wohl drin wohnen würde… Wir meinten, dass das ja herauszufinden ist und vier Wochen später sind wir an einem verlängerten Maiwochenende mit ihr nach Schmarse (heute Smardzewo) gefahren und haben das Haus gesucht und gefunden! Für die Tante war es ein überwältigendes Erlebnis in den Ort ihrer Kindheit zurück zu kommen… Vieles im Ort war unverändert, auch das alte Haus war äußerlich noch fast so, wie es die Tante in Erinnerung hatte. Innen war es etwas modernisiert und teilweise auch umgebaut worden.
Wir trafen eine sehr nette polnische Familie auf dem Hof an, die nach anfänglicher Skepsis, sehr zugänglich war und die Tante durch das umgebaute Haus führten. Für uns alle ein berührendes Erlebnis… man kann sich heute überhaupt nicht mehr vorstellen, wie es ist, nur mit ein paar Habseligkeiten und dem, was man grade anhatte, so einen langen Weg vor sich zu haben und alles, was einem lieb und wertvoll ist, zurücklassen zu müssen…

Sehr gerne teile ich einen Teil dieser Familiengeschichte mit Roland und allen Mitstreitern aus seiner „Wöchentlichen Fotochallenge“ und freue mich heute schon auf das nächste Thema!

Zurück aus dem „Off“

…fast im wahrsten Sinne des Wortes, denn wir hatten im Harz ziemlich viele Funklöcher und oft stundenlang keinen Handyempfang. Und es war noch nicht mal schlimm… denn es gab viel zu entdecken, viele gemeinschaftliche Unternehmungen mit Schwesti und Familie und so verging die Woche wie im Flug!

Und nachdem ich mich dann… (typisch Nordlicht eben) an die steilen Straßen, Wald- und Bergwege gewöhnt habe, fand ich auch das Spazierengehen überhaupt nicht mehr schlimm! Gleich hinter unserer Ferienwohnung ging ein recht steiler Wanderweg nach oben, der dann aber oben blieb und hinter jeder Kurve wurden wir mit ähnlich schönen Ausblicken wie diesem hier belohnt:

Ganz toll war es, wenn unter uns dann unser Ferienort (St. Andreasberg) zu sehen war und wir überlegt haben wo nun genau der Bäcker, der Supermarkt oder noch besser: das Haus meiner Schwester zu sehen ist. Noch besser war, wenn wir der Meinung waren, dass wir in etwa bei A, B, oder C wieder herunterkommen, dann aber doch bei D ankamen…
Wir haben viel erlebt, viel gesehen und sind auch mit der Harzer Schmalspurbahn gefahren, waren in einem See baden, mit der ganzen Familie im Spaßbad und und und… und haben viel zu viel gegessen… Aber so muss Urlaub sein! 😉

Nun haben wir noch eine Woche zu Hause Urlaub, in der Zeit haben drei „Löwenkinder“ Geburtstag, und auch sonst haben wir einiges auf dem Zettel; aber eigentlich nur Dinge die auch wirklich Spaß machen und schön sind!

Ich wünsche euch noch einen schönen Sonntagabend, lasst es euch gut gehen und bleibt gesund!

Momentan

…ist es bei mir auf dem Blog gerade recht ruhig und ich denke, dass es noch eine Woch so bleiben wird, denn… Meine Nichte ist ja seit einer Woche hier und wir hatten viel vor! Sie ist für ihre knapp 11 Jahre, ausgesprochen neugierig auf die Welt, die Natur, auf Hintergründe zum Erlebten und so hatte ich wirklich kaum Zeit für anderes. Aber das ist auch nicht schlimm, sondern eher gut so! So verging die Woche mit Hannah wie im Flug und morgen fahren wir zusammen mit ihr „nach Hause“. Im Harz möchte sie uns dann so einiges zeigen was ihr ganz besonders am Herzen liegt und was wir vielleicht auch noch nicht kennen.

Nun haben wir kurz entschlossen eine kleine Ferienwohnung in der Nähe meiner Schwester gemietet und hängen eine Woche Harz an; wir freuen uns drauf. Morgen früh gehts los und am Samstag dann wieder nach Hause; ich freu mich drauf! Und danach habe ich dann auch bestimmt eine Menge zu erzählen, und Fotos bringe ich mit Sicherheit auch eine Menge mit!

Lasst es euch gut gehen und allen, die vom Hochwasser betroffen sind, wünsche ich viel Kraft und starke Nerven, bin in Gedanken oft in den Katastrophengebiete und schaue jeden Tag fassungslos in den Nachrichten was die Natur so alles anrichten kann…

Bis nächste Woche dann, tschüssi – Merle

Wöchentliche Fotochallenge #3

Die Zeit rennt… es ist schon wieder Sonntag und Roland wünscht sich Wasser für seine Challenge! Davon haben wir im Norden wahrlich genug; recht und links und mittendrin auch noch jede Menge… Leider haben auch andere Gegenden unseres Landes momentan mehr als genug Wasser gegen das mit allen verfügbaren Kräften angekämpft werden muss, und was schon für viel menschliches Leid gesorgt hat…

An der Ostsee findet man häufig sogenannte Buhnen, das sind die Holzpfähle, die an vielen Ostseestränden als Wellenbrecher dienen. Dahinter steckte wohl mal der Gedanke, das Sandabtreiben zu verhindern. Allerdings ist diese Methode nicht überall so erfolgreich wie man es sich versprochen hatte, und zudem greift sie empfindlich in das Ökosystem ein. Daher ist man heutzutage dazu übergegangen abgetriebenen Sand durch Sandaufspülungen zu ersetzen. An vielen Stränden gibt es die Buhnen noch, und ich kann tatsächlich stundenlang da im Sand sitzen und zugucken wie das Wasser drüber spritzt. Und natürlich Fotos machen!

Sehr gerne teile ich mein Spritzwasser mit Roland und allen anderen Teilnehmern seiner „Wöchentlichen Fotochallenge“

Wöchentliche Fotochallenge 2/20

Es ist wieder soweit und heute möchte Roland gerne Handarbeiten sehen! Ein Thema, welches bei mir quasi in guten Händen ist… Ich stricke und häkle gerne, nähen auch, aber eher weniger und basteln macht mir auch Spaß. Und ganz aktuell beschäftige ich mich mit einer ganz neuen Sache, dem „Diamond Painting“. Davon habe ich in der der letzten Zeit so viel gesehen und gehört, dass ich es auch unbedingt mal ausprobieren wollte.

Es funktioniert ähnlich wie das altbekannte Malen nach Zahlen; man hat ein Bild, statt Zahlen sind bei mir verschiedene Symbole für die verschiedenen Farben. Die Arbeitsleinwand ist bedruckt, mit einem speziellen Klebstoff versehen (und muss immer abgedeckt werden damit der Kleber nicht austrocknet), viele kleine Tütchen mit glitzernden Steinchen, ein Arbeitsschiffchen und ein Stift, dessen Spitze mit Wachs präpariert wird, damit man die kleinen Steinchen aufnehmen kann. Ist alles ganz leicht und überschaubar! Hat man ein Steinchen auf dem Stift, dann pappt man es an die entsprechende Stelle und so geht es dann Steinchen für Steinchen und Farbe für Farbe weiter.

Anfangs fand ich es etwas gewöhnungsbedürftig, mittlerweile hat es was meditatives bekommen und macht richtig Spaß:

Soweit bin ich mittlerweile gekommen, und ich denke mal, dass es auch nicht das letzte Bildchen ist, welches ich mit Steinchen verklebe.
Nun bin ich gespannt auf eure Handarbeiten, die schaue ich mir dann später auch gerne an!
Jetzt gleich geht es erstmal mit dem Nichtenkind in den Barfußpark! Ich wünsche euch allen einen schönen Sonntag!

Gerne teile ich meinen Flipper mit Roland und allen anderen Mitstreitern der „Wöchentlichen Fotochallenge“

Freitagsfüller

Freitag ist und somit Zeit für den Freitagsfüller! Hab mich schon die ganze Woche darauf gefreut und nun geht’s los:

1. Es kann doch nicht wahr sein, dass in den Fußballstadien und auch bei anderen Großveranstaltungen, trotz sich ausbreitender Deltavariante, wieder so wenig AHA-Regeln an der Tagesordnung sind. Ich befürchte wirklich, dass der Schuss nach hinten los geht…

2. Wer immer nur rummeckert und meint, dass alle Coronaregeln für alle gelten , nur für ihn nicht, der macht sich ziemlich unbeliebt bei mir.

3. Sahne  auf einem leckeren Eisbecher… da komm ich einfach nicht dran vorbei…

4. Genaugenommen gehöre ich zu den berühmten „Allesessern“ nur Muscheln, Schnecken und Innereien die mag ich absolut nicht.

5. Mein Lieblingskleidungsstücke in diesem Sommer sind luftig dünne, dreiviertel Viskosehosen, gerne auch mit Blümchen 😉 Zumindest im Alltag und wenn ich nicht weg muss, ja so sieht’s diesen Sommer aus… 🙂

6. Im Straßencafé und unter Zuhilfenahme einer feinen Sonnenbrille, kann man gut Leute beobachten. Das habe ich immer schon gerne getan 🙂

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich darauf, noch einige Steinchen auf mein Diamond-Painting-Bild zu kleben, morgen haben wir geplant, uns auf halber Strecke (zwischen Harz und uns) ein Mittagsessentreffen mit meiner Schwester und Familie zu machen, um dann mit unserer Nichte zu uns nach Hause zu fahren und Sonntag möchte ich erstmal abwarten wie sich meine Nichte die Zeit bei uns vorstellt, Ideen haben wir genug, aber sie soll entscheiden! Ich freu mich riesig auf ihren Besuch!

Wie immer gibt es den Freitagsfüller bei Barbara, ein Klick aufs Logo bringt euch gleich dorthin:



Euch allen wünsche ich erst einmal einen wunderbaren Start ins Wochenende und natürlich schönes Sommerwetter und viel Spaß bei allem was ihr so vorhabt!

Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer

Gestern habe ich eine Freundin in ihrem Hofladen besucht und ihre erste Frage war: hast du die Kamera dabei? Ja, ich hatte… und das war auch gut so!

Sie zog mich in eine angrenzende Scheune, in der gerade eine Schwalbe dabei war ihre Jungen zu füttern! Sie flog ständig ein und aus, das alles in einem amtemberaubenden Tempo! Das Nest, auf einem Balken unter der Decke ist leider zu hoch um hineinzugucken, und die Minischwalben waren vermutlich noch zu klein um über den Rand zu gucken, aber hören konnte man sie, und das ziemlich laut; es war herrlich!

Ich bin auf einen Heuballen geklettert um etwas höher zu stehen und hab mir damit zumindest eine gute Position zum fotografieren gesichert. Als dem Elternteil das dann doch etwas zu viel wurde, hat es sich auf einen Balken, weit weg vom Nest gesetzt und ich hab den „Wink mit dem Zaunpfahl! verstanden und hab mich leise verdrückt…! Schön war’s!

Nun lasse ich die kleine Schwalbe gleich zu Elke und ihrem Naturdonnerstag fliegen,
ein Klick auf den Button ist der Weg dorthin:

Ton in Ton

…zeigte sich heute morgen eine riesige Heuschrecke in Nachbars Tujahecke. Ich brachte gerade unseren Müll raus, als ich da was leuchten sah und ging näher ran. So eine große Heuschrecke habe ich noch nie gesehen…

Und so schnell wie heute morgen war ich auch noch nie im Haus um den Fotoapparat zu holen und das Tierchen hatte ein Einsehen mit mir und hat brav gewartet, ich glaub sie hat sich zwischenzeitlich nicht mal bewegt. Okay, ich kann ja schließlich auch eine länger Zeit reglos in der Sonne liegen…

Beim Versuch meinen Standort zu wechseln und sie von vorne zu fotografieren hopste sie davon; hat sich vermutlich auch gedacht: zwei Fotos ohne Gage? Geht gar nicht…

Nun habe ich ja absolut keine Ahnung wie Heuschrecken so leben, weiß aber, dass sie ziemlich gut springen können. Aber um einen Sonnenplatz in ca 180 cm Höhe zu erreichen, bedarf es schon gewaltiger Sprungkraft, und Tujahecke find ich irgendwie auch ungewöhnlich… und ziemlich groß für ne Heuschrecke find ich den Hüpfer auch…

Fragen über Fragen… immerhin habe ich ein Foto machen können und das ist gut so!

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